Kleinkantine Piccolo

Mit dem in den 50er Jahren von Herrn August Münchhausen entwickeltem Kaffeeautomaten „Kleinkantine Piccolo“ konnte er einen kleinen Teil dazu beitragen, das Luxusprodukt Kaffee zu einem frischen und erschwinglichen Luxus für viele Menschen zu machen. Der Piccolo spendete frisch gemahlenen guten Münchhausen Kaffee in vielen Kantinen und belebten Orten wie bspw. Bahnhöfen und Postämtern.

Kaffeeleidenschaft bis ins hohe Alter

Die in den 70er Jahren einsetzende Konzentration der Kaffeeröster, der ruinöse Preiskampf und das damit einhergehende Sterben der kleinen Kaffeemanufakturen zugunsten weniger Großröstereien traf auch die Kaffeerösterei Münchhausen hart. Zum Glück war Herr August Münchhausen in dieser Zeit schon im Rentenalter und trat in den aktiven Ruhestand ein. Er machte seinen Beruf zum Hobby und röstete nun als Geheimtipp für Kenner. So vergingen die Jahre und plötzlich war Herr Münchhausen Deutschlands ältester Röster. Noch zwei Wochen vor seinem Tod röstete er seinen letzten Kaffee, bevor er kurz vor seinem 93. Geburtstag im Jahre 2003 verstarb.

Die Traditionsrösterei in 3. Generation

Heute setzen seine Tochter Frau Dr. Münchhausen-Prüße und seine Enkelin Natalie Prüße den Weg des Firmengründers unbeirrt fort.